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Die Aussage ‚ich wünsche mir‘ bedeutet Frust.

Veröffentlicht am 13.11.2015

Wir fangen an zu wünschen, wenn wir selbstbestimmt und zielgerichtet dem Leben eine glückliche Wende geben wollen.
Sehr oft klappt es nicht, da wir dieses Gefühl zu dem Wort Wunsch falsch interpretieren. Es ist meist in unserem Unterbewusstsein verkehrt verknüpft.
Auf welche Art du deinen Glaubenssatz und das Gefühl letztendlich installiert hast, spielt keine Rolle. Glaube mir dieser Glaubenssatz ist da: Wunsch heißt Mangel und man muss sich alles verdienen!

Die meistens haben den Glauben(-ssatz) als Kind installiert. Es wurde zu Weihnachten ein Wunschzettel geschrieben. z.B. so:



Lieber Weihnachtsmann!

Ich wünsche mir von dir:
- ein Bonanzarad
- eine Federmappe
- eine gelbe Zimmerlampe
- Legosteine
- das neue Spiel aus der Werbung ‚Mattel präsentiert‘
- eine Kassette mit Musik von Costa Cordalis
- Hörspielkassetten, sehr gerne die mit Winnetou
- ein Taschenmesser
-
-
Dein/e XX

 


Jetzt ging es auf Weihnachten zu. Dein Wunschzettel war abgeschickt und voller Vorfreude fiebertest du dem Empfang der Geschenke entgegen.

Deine Mutter fand gelb in deinem Zimmer nicht so geschickt und befand, dass die alte Lampe es noch sehr gut tat. Das Spiel aus der Werbung fand sie kitschig. Sie kaufte eine klassische Spielesammlung für dich. Das Taschenmesser sei zu gefährlich, deswegen wurde nicht weiter darüber nachgedacht. Costa war für sie ein Schnulzensänger und sie fand es nicht altersgerecht. Sie kaufte eine Kassette mit klassischen Kinderliedern. Die Hörspielkassette wurde ebenfalls im Angebot gekauft - irgendwas. Dann mischte sich dein Vater ein. Das Bonanzarad war zu teuer und klein. Was sollten denn die Leute von ihm denken, das er kein ordentliches Fahrrad kaufen konnte. Es wurde ein klassisches Rad ohne Gangschaltung. Legosteine, so argumentierte er, schärfen den Geist und das Kind ist lange beschäftigt. Ausserdem hatte er auch Spaß daran. Zu der Federmappe wurde auch noch ein neuer Ranzen gekauft, und ein Globus und ein neuer Schreibtisch. Die Oma steuerte noch kratzende Wäsche dazu, die, die du nicht magst.

Nun durftest du ins Wohnzimmer. Die Bescherung stand an. Du wusstest, dass du ausserordentlich brav in diesem Jahr warst und das sich alles erfüllen sollte.

Du packtest deine Geschenke aus, denn es waren sehr viele und dein Herz klopfte bis zum Hals. Viele Sachen, an die du nicht gedacht hast und alles war anders - bis auf die Federmappe und die Legos... Vielleicht warst du doch nicht brav genug, sonst hätte der Weihnachtsmann dir deine Wünsche erfüllt...

Später, als dich deine Eltern fragten, ob du dich freust, fragtest du, warum der Weihnachtsmann denn alles irgendwie anders gebracht hast.

Zur Antwort, Tröstung und Erziehung bekamst du die Antwort:

‚Na, vielleicht warst du doch nicht so brav! Vielleicht hat er auch gesehen, dass du mehr spielst als lernst - und dann war da doch noch die Sache mit dem ungelernten Diktat. Ach, und das Schwindeln um die Kekse, die Mutter im Advent gebacken hast und an die du dich vergriffen hast.‘

Ein Glaubenssatz hatte sich eingenistet und mit dem lebst du heute noch.
Wünsche erfüllt der Weihnachtsmann nur wenn man brav ist und wenn ‚man‘ wünscht, muss ‚man‘ es sich verdient haben und kommt dann doch anders. Und das was ich mir am meisten Wünsche bekomme ich gar nicht und von dem, was ich gar nicht will bekomme ich ganz viel... Dabei wird doch immer gesagt: Du musst nur ‚wollen*‘?!

(*Das Paradoxum hier heraus hängt auch wieder mit dem Resonanzgesetz zusammen. Wenn du willst, dann zeigt dein Leben dir an jeder Ecke das du willst. Wenn du etwas nicht willst, dann zeigt dir dein Leben an jeder Ecke was du nicht willst. Je wie tief/stark das Wollen und Nicht-Wollen ist um so mehr wird dir dein Wille und das was du nicht willst gezeigt!)

Wir Menschen in dieser modernen Gesellschaft...

Wir strengen uns jeden Tag an und wollen und wollen nicht. Daraus entsteht Frust, da unsere Wünsche an unsere Nase vorbei hopsen und was wir nicht wollen hängt wie eine Klette am Bein. Irgendwann sind wir mein ‚Müssen‘ und ‚Sollen angekommen.
Frust!
Es gelingt immer seltener ihn nicht an uns selber, unseren Partnern und Kindern auszulassen. Morgens wird es immer schwerer aus dem Bett zu kommen und die anstehenden Aufgaben im Haus, Hof, Familie und auf der Arbeit werden fast unerträglich. Wenn dann endlich Freizeit angesagt ist, mag man lieber auf der Couch ‚tagelang‘ ins Koma fallen und man untersagt sich vor Schwäche jegliche Freizeitaktivitäten. Ist eh nicht genug dafür da: keine Zeit, keine Lust, keine Kraft - kein Geld. Mangel!
Wenn von Dir so eine Trägheit und Erschöpfung Besitz ergriffen hat, dann ist es Zeit etwas zu verändern.

Es gibt nur ein Mensch der dir helfen kann: Dein bester Freund! Du!

Es ist an der Zeit dich an deine mitgebrachten Fähigkeiten zu erinnern. Die Fähigkeit dich selbst am Schopf aus diesen Sumpf zu ziehen. Das ist ganz einfach. Du musst es nur tuen. Suche deinen Weg, wie du da raus kommst. Höre nicht mehr zu was nicht geht, sondern lausche denen die dir sagen das und wie es geht. Vertraue ganz einfach darauf, es sei denn du willst nichts ändern und bist insgeheim ganz zu frieden...

 

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Herzlichst

Deine Wiebke

 

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